Muren bedrohten Wohnhäuser
Da der Boden mit Wasser vollgesogen ist, lösten sich ebenfalls im Bereich Astenberg, oberhalb von Wohnhäusern zwei Muren, wobei eine davon ein Haus streifte. Als sich der Landesgeologe Dr. Gunther Heissel ein Bild vom Hang machte, konnte jedoch Entwarnung gegeben werden und für die Wohnhäuser bestand keine größere Gefahr.
Nach einem Wassereinbruch in einem Wohnhaus,wurde mittels Tauchpumpe, Wassersauger und Wasserschieber dem Wasser der Kampf angesagt. Da sich das Wasser jedoch den Weg durch sämtliche Ritzen und Fugen suchte, musste eine Fachfirma zu Hilfe gerufen werden.
Nach einer Lagebesprechung im Gerätehaus, wurden für die Nacht 5er Trupps zusammengestellt, welche sich im 3-Stundentakt abwechseln, um die Wassermassen, welche in das anfangs erwähnte Bauernhaus eindringen zu drohten, abzuwehren.
Wasserschaden beschäftigt Feuerwehr
Gerade als die vierte Partie um 06:00 Uhr früh ihre Schicht übernehmen sollte heulten in Wiesing plötzlich die Sirenen. "Wasserschaden über 50 cm Wohngebäude" - so schlimm war es dann zum Glück doch nicht und wir konnten das Wasser mit Hilfe einer Tauchpumpe und einem Nasssauger aus dem Keller Pumpen.
Am Montag, 3. Juni, vormittags entspannte sich die Lage langsam und der Wasserspiegel bei der Quellenfassung sank wieder, sodass das große Aufräumen beginnen konnte. Die gröbsten Arbeiten wurden noch am Nachmittag erledigt, die Ansammlung an Schläuchen (61 B-Schläuche = 1.220m) werden dann am Abend statt der 14-tägigen Probe gewaschen.
Der Einsatz konnte nach ca. 26 Stunden beendet werden.
(Bericht: Dominik Böck / Infos unter: www.ff-wiesing.at)
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