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Die Amerikanischen Punker Anti-Flag präsentieren ihre neue CD, American Spring, und kommen während dieser Tour auch ins VZ Komma nach Wörgl.

Wörgl Als politisch korrekt kann man die Punk-Band rund um Leadsänger Justin Sane nicht bezeichnen. Auf ihrem neuen Album "American Spring" geht es wie man es von Punkrockern gewohnt ist um die Kritik am System, an den Mächtigen und an dem ganzen „Shit“ was alles schief läuft in der heutigen Welt. Dabei nehmen sich die Jungs kein Blatt vor den Mund: Seite an Seite mit Minderheiten setzen sie sich für die LGBT Bewegung ein, protestieren zusammen mit Wiener Studenten oder setzen sich für die Menschenrechte ein. Auf ihrer 2016 Tour kommen Anti Flag auch nach Wörgl. Und dem VZ Komma wird dabei eine besondere Ehre zuteil. Am Donnerstag, 9. Mai,  eröffnen Justin Sane, Pat Thetic, Chris Head und Chris #2 den Europäischen Teil der Tournee. Danach geht es für die Punk-Rocker zum berühmten Download-Festival in England, wo sie neben ihnen Größen wie Black Sabath, Iron Maiden oder NOFX auftreten. Doch bevor es für Anti-Flag aufs Download oder eine weitere Demo geht kommen sie zusammen mit der lokalen Punkband I.Q. 69 als Support am Donnerstag, 9. Juni ins VZ Komma nach Wörgl. Das politisch kritische Punk-Rock-Konzert beginnt um 20:00 Uhr. (mk)

"stummer schrei" wird heuer wieder ganz laut!

Donnerstag, 31 März 2016
Freigegeben in Termine & Kultur
Etwas abseits vom Mainstream zu unterhalten, lautet das Motto des seit 2004 alle zwei Jahre stattfindenden Kulturfestivals "stummer schrei", das sich mittlerweile zu einer regionalen Institution entwickelt hat.

Stumm (gmk) - Obmann Ludwig Glaser, künstlerischer Leiter Thomas Gassner sowie der neue musikalische Leiter Helmut Sprenger haben mit ihrem Team für die heurige Festivalsaison von 11. Juni bis 7. August wieder ein buntes Programm aus Theater, Kabarett und Musik zusammengestellt. Das Hauptstück stammt diesmal aus der Feder von Felix Mitterer. "Märzengrund" führt hinein in die Biografie eines Bauernsohnes, der allen Zwängen entflohen war und im Stummer Märzengrund sein Leben ganz der Natur verschrieben hatte.

Kooperation mit "TheaterNetzTirol"

Unter der Regie des Zillertalers Andreas Haun, und in Kooperation mit dem "TheaterNetzTirol",  werden in "Tiroler G‘schichtln" unübliche Tiroler Lebensläufe erzählt. Dabei schildert Joseph Holzknecht die Geschichte der Schneiderin Anna Zoch, während Albert Tschallener in "HitlerJüdin" der jüdischen Sängerin und Tänzerin Friedl Weiss ein Denkmal setzt.

Vielfältiges Musikprogramm

Den Schwerpunkt des musikalischen Programms legt Helmut Sprenger auf Tiroler Musiker/-innen, wobei sich der Bogen von klassischer bis Rock-Musik spannt. Als Highlight treffen "Whyrauch" auf den bayerischen Kabarettisten Gerhard Polt. Von Obmann Ludwig Glaser wurden zum Thema "200 Jahre Zillertal" zusätzliche Veranstaltungen initiiert, unter anderem Konzerte des akustischen Ensembles "JÜTZ" und der Musikgruppe "Los Dos y Compañeros". Kinderkonzerte gibt‘s mit dem Vokalensemble "LALÁ".

Steudltenn eröffnet mit Oliver 2.0

Donnerstag, 31 März 2016
Freigegeben in Termine & Kultur
Das Theaterfestival bei der Steudltenn öffnet seine Pforten. Als Thema gibt es dieses Jahr "Konzepte zur Rettung der Welt". Die Zusammenarbeit ROFAN-KURIER und Steudltenn gibt es schon seit eingen Jahren und so kann der ROFAN-KURIER dieses Jahr seinen Lesern ein besonderes Schmankerl anbieten. Wir verlosen 2x2 Karten für die Uraufführung der Androidenkomödie "Oliver 2.0".

Am 20. April findet die Uraufführung der Komödie Oliver 2.0 statt. Diese irrwitzige Komödie wagt einen Blick in die Zukunft. Werden wir uns mit künstlichen Menschen besser verstehen als mit echten? Zum Inhalt: Emma trennt sich von Oliver. Doch Oliver steht schon wieder vor ihrer Türe.Es zeigt sich, Oliver ist gar nicht Oliver, sondern sein virtueller Doppelgänger. Ein Roboter. Verwirrungen und Verwechslungen… Wer ist hier wer? Wer ist hier wirklich echt? Das einzige was noch sicher ist…..Humor hilft!

Ab 14. April kann man die Installation "Konzepte zur Rettung der Welt" besuchen. 7 Kabinen, 7 Autoren, 7 Konzepte, 7 Minuten. SteudlTenn stellt heuer im Zuge der Aktionsveranstaltung Konzepte zur Rettung der Welt vor. Während der Gesamtlaufzeit des Festivals vom 14. April bis 2. Juli haben die Besucher die Möglichkeit jederzeit Denkansätze (ua. von Roland Düringer, Cecily Corti, Heini Staudinger..) zur Rettung der Welt anzuhören. Wählen Sie ihre Lieblingsidee per Stimmzettel oder digital global.

Am 16. April freuen wir uns auf einen der beliebten Markttage beim Steudler, welche 4 Mal innerhalb des Festivals stattfinden, immer am letzten Samstag im Monat April, Mai und Juni. Am 1. und 2. Mai kommt der fabelhafte Nikolaus Habjan zu Besuch und präsentiert DER HERR KARL als Puppentheater - Grandios!

Alle Fans von Felix Mitterer kommen am Mittwoch 4., Donnerstag 5. und Freitag 6. Mai auf Ihrer Rechnung, wenn "Ein Bericht für die Akademie" auf dem Steudltenn Spielplan steht. Der Tiroler Dramatiker und Schauspieler Felix Mitterer schlüpft in die Rolle des singenden und tanzenden Affen, der von seiner Menschwerdung berichtet und zeigt sein großes darstellerisches Können. Alle Termine und Infos unter www.steudltenn.com oder unter 0560/2727054.

Der ROFAN-KURIER verlost 2x2 Karten für die Premiere von Oliver 2.0 - einfach eine E-Mail mit Anschrift und Telefonnummer an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! at schicken. Als Betreff sollte Oliver 2.0 eingetragen sein.

„Kunst und Kultur sind mein Nährboden“

Donnerstag, 31 März 2016
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Seit 16. März ist Künstlerin Mag. Iris Mailer-Schrey als neue Kulturreferentin für die kulturellen Belange in der Silberstadt zuständig.

Schwaz (gmk) - Die Malerin und Kunsthistorikerin freut sich, dass Bürgermeister Dr. Hans Lintner an sie herangetreten war. "Ich brenne für Kunst und Kultur und bin fasziniert, wie die Tiroler Tradition hier mit Überzeugung gelebt wird. Dies alles mit Bedacht zu behanden, ist mir wichtig. Da ich von auswärts komme und thematisch offen bin, gehe ich auf bestehende Probleme vielleicht unvoreingenommener heran", erklärt die gebürtige Niederösterreicherin, die es 2011 nach Schwaz verschlagen hat.

Nur kein Stillstand

"Unser Bürgermeister ist jemand, der einen Sinn für Kultur hat, und es gibt hier eine Vielzahl von Menschen, die sich einbringen und mit Engagement Kultur betreiben und erhalten. Dass ich diese lebendige Kulturszene mitgestalten soll, ist für mich eine große Freude", so Mailer-Schrey, die sich ihrer Verantwortung bewusst ist und die Möglichkeiten nützen möchte, etwas zu bewegen und bewirken.
"Ich habe viele Ideen und möchte Verbindungen zwischen den verschiedenen Kulturrichtungen herstellen." Die Absicht, Impulse nach Schwaz zu  bringen und die Schwazer Kunst auch nach außen zu tragen begeistert die Wahltirolerin, die in Schwaz 2013 "Silbersommerkünstlerin" war und die beliebten Workshops "Kleine Meister – Große Werke" ins Leben rief. Eng arbeitet sie dabei nun mit dem Kulturamt, unter Abteilungsleiter Dr. Reinhard Prinz, zusammen.
Kulturelle Highlights gibt es nicht nur in den Ballungsräumen. Im Unterland sorgt unter anderem „Kultur am Land“ in Buch i.T. seit nunmehr 30 Jahren für Abwechslung in der Kultur-Szene!

Buch in Tirol - Durch Veranstaltungen will Kultur am Land die Menschen zusammenbringen. Der Verein organisiert einmal pro Monat eine Jam-Session mit Tiroler Musikern und Flüchtlingen. "Jeder kann hier mitspielen, denn wir wollen die Menschen zusammenführen" sagt Künstler und Alt-Obmann Haki Kirchmaier. "Dafür suchen wir noch freiwillige Helfer, vor allem für Fahrgemeinschaften", ergänzt Obmann des Vereines Armin Kirchmaier.

Highlights des Jubiläumsjahres

Auch eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion steht im März auf dem Programm. Hierzu sind am 16. März um 20:00 Uhr LR Christine Baur (GRÜNE), Autor und Journalist Alois Schöpf, Heinz Purkhart (TSD) und Mag. Michael Kerber von der Diakonie Flüchtlingsdienst eingeladen. Als kulturelle Highlights gibt es neben den monatlichen Sessions mit Musikern aus aller Welt auch Filme zum Thema Flucht, diverse Konzerte und vor allem das "Zommkemma Festl" Ende Mai.
Abseits der Flüchtlingsthematik versucht der Verein musikalische Lücken abzudecken. Die meisten Konzerte lassen sich dem Genre "World Music" zuteilen, aber auch jungen Rock-Musikern wird die Möglichkeit geboten, auf einer professionellen Bühne vorzuspielen. Der persönliche Kontakt der Musiker mit dem Publikum wird im Kulturwohnzimmer, wie das Lokal auch genannt wird, besonders gefördert.
Dass aus einem Auftritt bei Kultur am Land durchaus eine große Karriere werden kann, bewiesen "Jazz Gitti" oder auch George Nussbaumer, der als die "schwärzeste Stimme" Österreichs gilt.

"Vielfalt statt Einfalt"

Das Motto "Vielfalt statt Einfalt" bedeutet, dass sich die Mitglieder ein gewaltfreies Untereinander wünschen.
Das neue Kunstprojekt von Haki Kirchmaier beschäftigt sich mit dem Thema Menschenrechte. Mittels Stühlen will der Künstler auf die 30 Menschenrechte aufmerksam machen und diese dann vor dem Verein Kultur am Land aufstellen. Auf Kärtchen werden die Menschenrechte in gekürzter Form, auf Deutsch, Englisch und auch Arabisch stehen. Wenn jemand einen "Lieblingsstuhl" findet, kann dieser auch für 100,- EURO erworben werden. Dieses Geld wird natürlich für einen guten Zweck verwendet. Eine zweite Garnitur will Haki auch noch erstellen und diese auf Wanderschaft schicken. In Asylheimen, in Fußgängerzonen und in Schulen sollen diese Stühle auf die Wichtigkeit der Menschenrechte aufmerksam machen.
Von April bis Juli verschreiben sich die Protagonisten des Theaterfestivals "Steudltenn" ganz und gar der Kultur und zwar, ganz echt.

Uderns - "Stell dir vor, wir retten die Welt, und keiner geht hin." Dieser Gedanke über die Zukunft beschäftigte Autor und Regisseur Hakon Hirzenberger und begleitet themenmäßig das heurige Festival-Programm. Von sieben Autoren werden im Rahmen einer während der Festivalzeit täglich zugänglichen Aktionsveranstaltung neuartige "Konzepte zur Rettung der Welt" vorgestellt.  Welche der angepriesenen Maßnahmen zur Weltrettung beitragen werden, können die Besucher selbst wählen und zudem eigene Vorschläge einbringen. "Wir wollen zum Thema Zukunft Denkanstöße geben, zum Nachdenken anregen, dies aber durchaus auch humorvoll", erklärt Schauspielerin Bernadette Abendstein.
Uraufführungen stehen mit Folke Brabands zukunftsweisender Komödie "Oliver 2.0" und dem Theaterjugendprojekt "Der kleine Prinz" auf dem Programm. Gastspiele gibt es vom Theater Rakete, Felix Mitterer, Roland Düringer, Uli Boettcher,  und "Grissemann und Grissemann".
Die Jüngsten dürfen sich wieder auf Pinguin Nelson und seine Reisen, die "Plaisiranstalt", die Eigenproduktion "Wie hoch ist oben" freuen. Musikalisch spielen unter anderem die "Neuen Wiener Concert Schrammeln" auf, Franz Posch bedient mit "Mei liabste Zillertaler Weis" die Regionalschiene. Beim "Steudltenn" geht Kultur ebenso durch den Magen. An den "Markttagen beim Steudler" werden allerlei regionale Schmankerl angeboten. Mehr Infos auf:
www.steudltenn.com.

Stummer Nachwuchsautoren auf Erfolgskurs

Montag, 25 Januar 2016
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Die Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule haben so manch Abenteuerliches im Kopf.

Stumm - Um dies in geordnete Bahnen zu lenken, animierte Deutschlehrer Hanspeter Haspinger vor zwei Jahren dazu, ein Buch zu schreiben. Fünf Mädchen sowie fünf Jungen der heurigen Klassen 4b und 4c waren sofort dabei und erarbeiteten ihr erstes literarisches Werk, das sie zudem mit aussagekräftigen Zeichnungen bereicherten.
„Die Zehn und das Mädchen“ heißt der spannende Abenteuerroman, mit dem die erst 13-jährigen Nachwuchsschriftsteller gleich bei der ersten Lesung ihr Publikum begeisterten, weitere Lesungen folgen in Kürze.
Schauplatz ist natürlich die Schule und dort geht es wahrlich abenteuerlich zu. Denn die mysteriöse Geschichte über ein verschwundenes Mädchen lässt „den Zehn“ keine Ruhe mehr. Also machen sie sich dran, diesen Vorfall, der sich in der Vergangenheit zugetragen hatte, nun endlich aufzuklären. In anschaulichem Schreibstil zogen Elena Gruber, Carina Wimpissinger, Carina Gruber, Johanna Wurm, Sandra Hörhager, Martin Rainer, David Gruber, Manuel Wechselberger, Nicolaus Rossi und Daniel Setzkorn in ihrem Roman so manch „gewiefte Fäden“, die Hochspannung bleibt bis zum Ende aufrecht. Verlegt wurde der 96 Seiten starke Roman von Martin Reiter in der Edition Tirol, um 15.- EURO kann er in der NMS Stumm und im Buchhandel erworben werden.
Auf keiner Silvester-Party durfte dieses Jahr die Hymne „Ham kummst“ von Seiler und Speer fehlen.  Das Musikkabarett-Duo gastiert am Samstag, 6. Februar, im VZ Komma in Wörgl.

Wörgl - Mit inzwischen über sieben Millionen Klicks auf youtube und der Nummer 1 Platzierung in den österreichischen Charts hat die niederösterreichischen Newcomer-Band Seiler und Speer  mit ihrem Lied „Ham kummst“ schon fast Kult-Status erreicht.
Das Duo, bestehend aus dem Komiker und Schauspieler Christoph Seiler und dem Filmemacher Bernhard Speer, begann 2014 mit der Single „I wü ned“.
Anfangs startetn sie als reines Spaßprojekt, inzwischen arbeiten Seiler und Speer mit ernsteren, tiefgründigeren Texten. Diese Tiefgründigkeit erkennt man auch in „Ham kummst“, welches durch Satire auf die Probleme des Alkoholismus und dessen Folgen hinweisen soll. Alkoholkonsum ist auch ein wichtiger Bestandteil des Solo-Projekts von Seiler. In „Horvathslos“ parodiert er einen typischen Wiener Proleten, stellt die Figur des „Horvath“ stets besoffen und arbeitslos dar. Nach dem großen Erfolg ihrer letztjährigen  Tour mit Highlights wie ihrem Auftritt am Wiener Heldenplatz beim Solidaritätskonzert. Im Zuge einer Tournee spielen sie dieses Jahr auch auf der größten Festivalbühne Österreichs, am Nova Rock, neben Größen wie den Red Hot Chilli Pepers, The Offspring oder dem Altrocker Alice Cooper.
Die Vorpremiere ihrer Tour findet am Samstag, 6. Februar, im VZ Komma in Wörgl statt. Wer die beiden charismatischen Musiker sehen möchte, sollte aber schnell sein. Oft heißt es bereits „ausverkauft“, wie leider auch schon im Komma!
Als Solo-Flötistin war Susanne Schartner bereits bekannt. Doch dann, mit über 50 Jahren, startete sie nochmals so richtig durch.

Jenbach - Die gebürtige Vorarlbergerin hatte neben der Musik schon immer auch ein Interesse an Sprache, Literatur, Theater und Menschen. Ins Schauspielfach schlitterte sie aber trotzdem eher durch Zufall. „Martin Leutgeb verursachte diesen  Werdegang“, erzählt die in Jenbach beheimatete dreifache Mutter. Denn der Stanser Schauspieler und Regisseur war es, der sie zur Zusammenarbeit an Drehbuch und Regie für ein Kindermusical inspirierte. Nach verschiedenen Schauspielkursen und Einweisungen ins darstellende Spiel von Größen wie Sonja Höfer und Juri Krasowsky sowie einer Spielleiterausbildung, legte die heute 65-Jährige 2005 in Wien die „Kontroll- und Reifeprüfung Schauspiel“ ab. Seit dem ist Susanne Schartner voll im Schauspielgeschäft. Das quirlige Multitalent stellte ein eigenes Kabarettprogramm zusammen, wirkte in „1810 – Für eine Handvoll Kaspressknödl“ mit und spielte in verschiedenen Theaterproduktionen. Zurzeit probt sie, unter der Regie von Klaus Rohrmoser,  für die Rolle als „Mutter“ in August Strindbergs „Scheiterhaufen“. Das Familiendrama wird im Theaterpädagogischen Zentrum Hall aufgeführt, Premiere ist am Samstag, 20. Februar, weitere Vorstellungen am 26., 27. Februar sowie 4., 5., 11., 12. März, jeweils 20:00 Uhr.
Zillertaler Regisseurin und Neo-Autorin Martina Keiler mit neuem Großprojekt unter dem Aschauer Freilicht-Theaterhimmel.

ASCHAU Die Aschauer Regisseurin und Neo-Autorin Martina Keiler pocht auf Eigenproduktion und resümiert in ihrem Erstlingswerk „Stein auf Stein“ eine packende Aschauer Einsiedlergeschichte aus dem Jahre 1890.
Nach der erfolgreichen Uraufführung der „Rauhnacht“ im Sommer 2009 darf das Ensemble der Volksbühne Aschau im Sommer 2014 endlich wieder Freiluft schnuppern! Eine Uraufführung aus Keilers Drehbuch, welches, basierend aus überlieferten Tatsachen einer Zeitzeugin, der Aschauer Pfarrchronik und originalen Fundstücken, eine thea-tralische und musikalische Dramaturgie mit schauspielerischer Hochleistung verspricht. Um dem Werk die nötige Authentizität zu verleihen, setzt Martina Keiler bei ihrem Debüt als Theaterautorin auf eine wahrheitsgetreue Inszenierung am Originalschauplatz, direkt auf der Waldbühne im Ratzenwald, am Original-Eingang der damaligen Einsiedlerhöhle. Das Stück erzählt die Geschichte des Giovanni Foltran alias „Wallischen Johann“, der in den Jahren rund um 1890 als erfahrener Steinmetz aus seiner italienischen Heimat ins Zillertal geholt wurde, um vermutlich die überlebensnotwendige Verbauung des Achenbaches durchzuführen.
Die Musik zu Keilers Werk wurde größtenteils von Paul Haberl komponiert und getextet. Sie verleiht dem Stück eine intensive Charakteristik und macht es zu einem meisterlichen Gesamtkunstwerk.
Kartenvorverkauf in allen Tiroler Raiffeisenbanken und an der Abendkasse am Spieltag ab 18:00 Uhr. Info & Wettertelefon Nr. 0680 / 3331627.
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