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„Jagdschießen“ in Brandenberg

Montag, 21 April 2014
Freigegeben in Lokales
BRANDENBERG (klausm) Einer jahrzehntelangen Tradition folgend fand am Palmsonntag und Ostersonntag in Brandenberg das Jägerschießen, in manchen Gemeinden auch „Jagdschießen“ genannt, statt. Veranstalter war die Schützengilde. Früher, wussten die älteren Schützen zu erzählen, fand das Brandenberger Jägerschießen häufig an drei oft auch an vier Tagen statt und nicht selten traten seinerzeit um die 100 Teilnehmer an. Mittlerweile wird dieser Bewerb an zwei Tagen durchgeführt, nämlich am Palmsonntag und Ostersonntag und die Veranstalter können in Summe so um die 40 Schützen begrüßen.

Bei diesem Jägerschießen wird nicht auf stillstehende Scheiben geschossen sondern um das ganze zu erschweren schwingt die Zielscheibe auf einem aufgemalten Tier, in diesem Fall war’s ein Auerhahn, innerhalb von 2-3 Sekunden durch’s Bild, der Schütze muß also blitzschnell das Ziel erfassen, abdrücken und auf einen guten Treffer hoffen. Geschossen wird bei diesem Bewerb in der Regel mit einem Standgewehr „stehend frei“. Auch das Aufzeigen der Treffer an der Zielscheibe ist ein ganz außergewöhnliches Erlebnis. Hinter der Art und Weise wie die einzelnen Treffer angezeigt werden, steckt nämlich eine eigene, auf Foto nur schwer festzuhaltende Choreografie, für den der’s noch nie mitverfolgen konnte einfach sehenswert, am besten zum nächsten Jägerschießen nach Brandenberg fahren und ansehen.

Als besondere Überraschungs- und Ehrengäste tauchten am Ostersonntag Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter und Bürgermeister Hannes Neuhauser auf um sich an diesem Jägerschießen zu beteiligen.

Beim Jägerschießen tritt Jeder gegen Jeden an und jeder kämpft für sich, daher wird das Endergebnis verständlicherweise voll Spannung erwartet. Bester Schütze und damit Sieger beim Jägerschiessen 2014 wurde Andreas Moser, auf Platz zwei folgte Otto Thummer und den dritten Stockerlplatz errang Michael Rupprechter, alle drei aus Brandenberg.

FOTOS
© Rofankurier