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30 Jahre Jubiläumsfest Schützenkompanie Kundl

Sonntag, 12 August 2018
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KUNDL (klausm) 1988 unter Hauptmann Pepi Margreiter (†) und Obmann Karl Hofbauer wiedergegründet, feierte die Schützenkompanie Kundl heuer am Samstag den 11. August mit Hauptmann Andreas Eberl und Obmann Roland Margreiter ihr 30-jähriges Bestandsjubiläum. Unter den vielen Gratulanten neben der Ehrenkompanie „Sepp Innerkofler Standschützenkompanie Wörgl“ mit Hauptmann Manfred Mohn und Obmann Mjr Manfred Schachner,die Schützenkompanien aus Breitenbach, St. Jakob am Thurn, Radfeld, Kramsach, Wildschönau, Brixlegg. Die Schützengilde Kundl, die Feuerwehr Kundl sowie die Werksfeuerwehr Sandoz stellten Fahnenabordnungen.

Im Schützenwesen ist Tirol in 4 Viertel aufgeteilt: Viertel Oberland, Viertel Tirol Mitte, Viertel Unterland und Viertel Osttirol (Viertelkommandant in unserem Viertel Unterland ist Mjr. Manfred Schachner). Innerhalb der 4 Viertel gibt’s Bataillone. Zu unserer Region gehören beispielsweise sechs Bataillone: Schwaz, Vorderes- Mittleres- Oberes Zillertal, Kufstein und Wintersteller (Bataillons-Kdt vom Bataillon Kufstein ist Mjr. Hermann Egger).

Der Festakt

Traditionell wie im Tiroler Schützenwesen verankert, begann der Festakt mit einer Feldmesse auf dem „Huber-Feld“, würdevoll zelebriert von Pfarrer Mag. Piotr Stachiewicz. Zuvor wurden laut Regelwerk nach erfolgten Meldungen an die Höchstanwesenden die angetretenen Formationen abgeschritten. Für einen reibungslosen Festablauf sorgte mit bewährter Präzision Bataillonskommandant Hermann Egger. Egger war übrigens bereits vor 30 Jahren bei der Wiedergründung der Schützenkompanie Kundl Bataillonskommandant.

Ehrengäste

Unter den Ehrengästen neben Alt-Bgm RR Walter Doblander als politische Vertreter LA Bgm Ing. Alois Margreiter, NR Carmen Schimanek, Bgm Anton Hoflacher, Vize-Bgm Michael Dessl, Vize-Bgm Mag. Barbara Trapl, Kundler Gemeinderäte. Für das Schützenwesen kamen Landeskommandant-Stellvertreter Mjr. Christian Meischl, Viertelkommandant Manfred Schachner, weiters Rosmarie Margreiter (Witwe des verstorbenen Wiedergründungs-Hauptmann Josef Margreiter), Fahnenpatin seit 30 Jahren Marianne und Franz Achleitner sen., aus Vorarlberg angereist Kapitän zur See i.R. und Fahnenspender der BMK Kundl Reinhard Kloser mit Gattin, Pfarrgemeinderatsobmann Klaus Embacher, ja und für eine würdevolle musikalische Umrahmung sorgte wie immer die Marktmusik Kundl mit Kapellmeister Christian Adamski.

Grußworte und Glückwünsche

Begrüßt haben neben Bataillonskommandant Hermann Egger, Obmann Roland Margreiter von der Jubiläumskompanie Kundl und für die Marktgemeinde Kundl sprach Bürgermeister Anton Hoflacher. Im Anschluß an die feierliche Feldmesse hielt Lds-Kdt-Stv Christian Meischl die Festansprache und LA Bgm Ing. Alois Margreiter überbrachte Grußworte der Tiroler Landesregierung. Glückwünsche kamen auch von der Fahnenpatin Marianne Achleitner. Stellvertretend für seine Schützenkameraden nahm Hauptmann Andreas Eberl die Jubiläumsglückwünsche entgegen, des weiteren wurden an diesem denkwürdigen Tag die Neuzugänge bei den Kundler Schützen angelobt. Mit der Tiroler Landeshymne, der Übergabe der Gastgeschenke an die mitwirkenden Formationen und Vereinsvertreter, der anschließenden Defilierung, vorbei an den Ehrengästen, endete der offizielle Teil des „Jubiläumsfestes 30 Jahre Schützenkompanie Kundl“ im Festzelt bei „Josef’s Restaurant“. Zum Dämmerschoppen und gemütlichen Ausklang im Festzelt unterhielt vorerst die Musikkapelle Kundl, danach „Unterland Power“.

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50 Jahre Hauptschule Kundl

Freitag, 06 April 2018
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KUNDL (klausm) Die Marktgemeinde Kundl lud am Donnerstag den 05. April anlässlich „50 Jahre Hauptschule Kundl“ zu einer Jubiläumsfeier in den Gemeindesaal. Georg Unterrainer, seit 2014 Direktor der 7-Klassigen NMS, begrüßte die Festgäste - unter ihnen Ortspfarrer Dr. Piotr Stachiewicz, Bgm Anton Hoflacher, seine Stellvertreter Michael Dessl und Mag. Barbara Trapl, sowie Kundler Gemeinderäte, Bezirkshauptmann Dr. Christoph Platzgummer mit Gattin, Alt- Bürgermeister Heinrich Fuchs, Werner Haaser, die Alt-Schuldirektoren Herbert Winkler, Werner Wegscheider und Gerald Rinnergschwentner, Kdt der PI Kundl Georg Silberberger, VS-Direktorin Barbara Steiner mit Lehrpersonen der Volksschule, Kindergartenleiterin Hildegard Binder, EKiz-Leiterin Maria Frisch, Ortsbäuerin Marianne Seebacher.

Das Programm

Die Programmschwerpunkte des Abends erarbeiteten und setzten die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrpersonen: Eine Powerpoint Historie mit „Blick zurück“ (zusammengestellt von Gerald Rinnergschwentner),

„Für den, der nicht weiß, welchen Hafen er ansteuern soll, ist jeder Wind der falsche…“

Das Leitbild der Hauptschule in 4 Bildern lieferten SL Georg Unterrainer, Peter Unterrainer, Sebastian Haaser, Matteo Pletzer und Tobias Niedrist. Bild 1: Fundiertes Basiswissen, Bild 2: Begabung und Interessen, Bild 3: Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, Bild 4: Schullaufbahn und Berufsorientierung.

Unterhaltung

Unterhaltungsprogramm mit folgenden auftretenden Künstlern: Maria und Margit Haas (Harfe), Jugendensemble mit „Happy Hour“ unter der Leitung von Hannes Moser (Nina Haaser, Viktorias Höllwarth, Elena Funk, Gabriel Steinbacher, Jonas Schaffer, Elisa Wolf), Matteo Achleitner (Gitarre), ein Sketch der Klasse 3b (Idee/Regie: Irene Felsberger und Anton Schipflinger), Samuel Weber (Ziehharmonika), Tanzsäcke (Tanzeinlage der Mädchen unter der Choreografie von Emma Astner, Sabina Höller und Birgit Sedlacek).

Moderator des Festabends war Schulleiter Direktor Georg Unterrainer. Für das Gelingen der Jubiläumsveranstaltung sorgten in erster Linie 40-50 Kinder gemeinsam mit etwa 10 Lehrpersonen und es gab vieles zu organisieren, zu beachten, immerhin kamen über 350 Besucher zur Veranstaltung in den Gemeindesaal. Bürgermeister Hoflacher präsentierte in seiner Festansprache Stationen und Schwerpunkte zur Entwicklung der Hauptschule Kundl.

Gegen Ende der Veranstaltung gab’s noch ein schönes Bühnen-Schlussbild aller Akteure mit viel Applaus, ja und den endgültigen Schlusspunkt setzte ein sehr schönes Büfett im Foyer des Gemeindesaales.

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Maschinenring Schwaz feierte Jubiläum

Mittwoch, 06 Juli 2016
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Der Maschinenring Schwaz feierte am Sonntag, 19. Juni, mit einem großen Jubiläumsfest in der Erlebnis Sennerei Zillertal in Mayrhofen sein 50-jähriges Bestehen. Knapp 1.000 Besucher kamen, trotz der Empörungen etlicher Bauern über die Manager-Gagen des Maschinenrings, zur Feier.

Schwaz - Nicht nur für den Bezirk Schwaz beginnt im März 1966 mit der Gründung des ersten Maschinenrings in Tirol durch eine Gruppe von Bauern rund um Gründungsobmann Adolf Pfandler aus Strass eine Erfolgsgeschichte, vielmehr legten die Pioniere den Grundstein für eines der erfolgreichsten Unternehmen in Tirol. Waren es 1966 noch 44 Bauern, die sich der Idee anschlossen, so zählt der bäuerliche Verein im Bezirk Schwaz heute über 1.100 Mitglieder, was einer Mitgliederdichte von 70% aller landwirtschaftlichen Betriebe entspricht. Das bäuerliche Dienstleistungsunternehmen erwirtschaftet im Bezirk rund 9 Millionen EURO Umsatz. Geld, das aus der Wirtschaft in die Landwirtschaft fließt. Für Bezirksobmann DI Hannes Haas ist die Richtung der weiteren Entwicklung klar: "Der Maschinenring soll auch in Zukunft dem Gründungsgedanken gerecht werden und somit  Landwirtschaftsbetrieben dabei helfen, Kosten einzusparen sowie Einkommensmöglichkeiten zu erschließen."

Buntes Programm für die ganze Familie

Bei der Leistungsschau in Mayrhofen stellten Mitglieder und Mitarbeiter ihre Schlagkraft unter Beweis und präsentierten neueste und innovative Maschinen und Dienstleistungen. Außerdem wurden weitere Tätigkeitsfelder, wie die Grünraumpflege, der Winterdienst, Forstservice Tirol oder das Personalleasing als attraktive Zuverdienstmöglichkeiten und kundenfreundliche Services vorgestellt. Mit einem bunten Rahmenprogramm mit Modenschau, Dreikampf der Landjugend und der Besichtigung der Erlebnis Sennerei stand der Tag ganz im Zeichen der beispielgebenden Erfolgsgeschichte des Maschinenring Schwaz. Geschäftsführer Ing. Hubert Hotter freut sich: "Dass wir unser Jubiläum gemeinsam mit so vielen Gästen, Freunden und Mitgliedern feiern dürfen, zeigt, wie gut der Maschinenring in unserer Region verwurzelt ist."

Nach wie vor gefragt

Der Maschinenring sichert in Notfällen nicht nur eine personelle Soforthilfe zu, sondern er bietet für Landwirte auch die Möglichkeit, sich ein zweites Standbein aufzubauen. So sind unzählige Bauern neben den Aufgaben am eigenen Betrieb im Winterdienst, der Grünraumpflege, bei Forstarbeiten oder in der Zeitarbeit bei anderen Unternehmen tätig.

Rattenberg im Zeichen der Heiligen Notburga

Dienstag, 29 September 2015
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Anlässlich des 750. Geburtstages der Heiligen Notburga fanden am 13. September in ihrer Geburtsstadt Rattenberg Jubiläums-feierlichkeiten statt.

RATTENBERG (eh) Notburga ist bis heute die einzige Heilige Tirols und wird vielerorts noch verehrt. Sie wurde 1265 als Tochter eines Hutmachers geboren. Sie wird als Patronin des arbeitenden Volkes, der Dienstmägde aber auch der Arbeitsruhe und des Feierabends verehrt. Notburga genoss absolutes Vertrauen ihres Arbeitgebers Heinrich I von Rottenburg und stellte sich auf die Seite der Armen und Kranken. Nebenher stand sie fest zu ihren Glauben und der Einhaltung des Sonntags, welches ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit ist. Beim Notburgahaus in Rattenberg begrüßte Bürgermeister Dipl.Ing. Martin Götz die Ehrengäste sowie die Priester und die zahlreich erschienen Festgäste.
Erzbischof hielt Messe

Nach dem Abschreiten der Schützenkompanie Radfeld durch die Bürgermeister der Pfarre, Dipl.Ing. Martin Götz und Mag. Josef Auer sowie Erzbischof Dr. Alois Kothgasser, zogen die Festgäste in die Stadtpfarrkirche Rattenberg. Dort wurde der Festgottesdienst mit Erzbischof Kothgasser abgehalten.
Im Anschluss verliehen Dekan Mag. Franz Auer, emer. EB Dr. Alois Kothgasser und Koop. Roland Frühauf den Rupert- und Virgilorden in Silber. Dieser ging an Maria Mair und Gertraud Margreiter.
Nach der Agape wurde im Kirchhof bei den abschließenden Gesprächen über die Arbeits- und Ruhezeiten in der heutigen Arbeitswelt diskutiert.

Kaltenbach hatte drei gute Gründe um zu Feiern

Dienstag, 29 September 2015
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865 Jahre ist es her, dass „Chaltenbach“ urkundlich erstmals erwähnt wurde.  Heuer wurde eine Partnerschaft mit Zahna-Elster a. d. Elbe besiegelt.

KALTENBACH (gmk) Die neue Städtepartnerschaft kam zustande, da das ortsansässige Fahrzeugwerk Empl seinen deutschen Firmensitz in Zahna-Elster in Sachsen-Anhalt angesiedelt hatte. Schon mit Neusiedl a. d. Zaya kam es vor 30 Jahren durch die Freundschaft mit der Firma Empl zur kommunalen Partnerschaft.
„Soll uns immer eine gute Stunde schlagen“, sagte Neu-
siedls Bürgermeister Andreas Keller, als er als Gastgeschenk eine eigens angefertigte Uhr an Bgm. Klaus Gasteiger (SPÖ) überreichte.
Der „Jung Bauer“, der gelbe Muskateller 2015, mitgebracht vom Neusiedler Winzer Rupert Bauer, wurde bereits am Vorabend verkostet. Stolz, nun Partnerstadt von Kaltenbach zu sein, zeigte sich gleichfalls Zahna-Elsters Bürgermeister Peter Müller. Er ließ dem Partnerbürgermeister u. a. von der amtierenden „Miss Elbenixe“ Sandra Hahn ein Bild mit Zahna-Elsters Rathaus überreichen.
Zum landesüblichen Empfang am Sonntag, umrahmt von der Schützenkompanie und BMK Ried-Kaltenbach sowie Fahnenabordnungen aus Kaltenbach und den Partnergemeinden, konnten ebenfalls Bürgermeister und Vertreter der Nachbargemeinden begrüßt werden.
Nach der Festmesse bei der Marienkapelle, zelebriert von Kaltenbachs einzigem Ehrenbürger,  Pfarrer Erwin Gerst, ließ Klaus Gasteiger die Geschichte und Entwicklung Kaltenbachs Revue passieren. Er erzählte, wie im Zweiten Weltkrieg Bomben auf Kaltenbach fielen und zum Dank, dass dabei niemand ums Leben kam, die Marienkapelle errichtet wurde. Gefallene und Vermisste hatten jedoch beide Weltkriege gefordert.  

Zeitkapsel und musikalische Höhepunkte

Originell mit einer Zeitkapsel wurde nach dem Einmarsch der Feuerwehren der Feuerwehrgerätehausneubau eingeläutet. In ein Behältnis, ausgebildet als Feuerwehr-A-Saugschlauch, kamen Pläne, Unterlagen, Dokumente sowie Botschaften und Glückwünsche, die, wenn die Kapsel nach 50 Jahren wieder geöffnet wird, an diesen besonderen Tag erinnern sollen. Dabei hinterließ ebenso LH-Stv und LR für Feuerwehr- und Katastrophenschutz Josef Geisler (ÖVP) persönliche Zeilen.
Musikalisch eröffnete die Festlichkeiten am Freitag die BMK Ried-Kaltenbach mit einem Platzkonzert. Durchs Programm am Samstag führte Moderatorin Adriane Gamper. Am Nachmittag begeisterte die Jugendkapelle der BMK Ried-Kaltenbach „Next Generation“, unter der Leitung von Alina-Maria Leitner.

Congress Centrum: Umbau nach Jubiläum

Freitag, 03 Juli 2015
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Das Congress Centrum Alpbach versucht mit nachhaltigen Bau-Entscheidungen für seinem Erweiterungsbau zu einem der führenden Anbieter im Kongress- und Tagungswesen zu werden und etabliert sich ab sofort als Green Meeting-Destination.

ALPBACH In den letzten Jahren wurde es in Alpbach im August eng: Das Europäische Forum Alpbach gilt mit circa 750 Referenten und 4.000 Besuchern aus über 60 Ländern als viel beachtete interdisziplinäre Plattform für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur.

70 Jahre Europäisches Forum

Das CCA feiert 2015 sein 70-jähriges Jubiläum bei steigenden Besucherzahlen  - auch das ist einer der Gründe für die räumliche Erweiterung: Ab Frühsommer 2016 gibt es 1.234 m2 zusätzliche modulare Flächen. Während der Bauphase läuft der Normalbetrieb des Haupthauses reibungslos weiter - und auf Wunsch nach nachhaltigen Kriterien. Geschäftsführer Georg Hechenblaikner erklärt:  „Vergrößern um jeden Preis und ohne nachhaltige Aspekte hätte nicht zum CCA gepasst. Alpbach und sein Congress Centrum zählen zu den federführenden Green Meeting - Destinationen im deutschsprachigen Raum.“

Innovativer Plenarsaal

Die baulichen Maßnahmen umfassen unter anderem die Einbettung der Gebäudeerweiterung in einen Hang, die optimale Gebäudedämmung sowie hocheffiziente Kühlung und Heizen durch Geothermie. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, wurde das Raumangebot entsprechend innovativ konzipiert und erweitert. Unter anderem entsteht auch ein weiterer Plenarsaal, der mit drei direkt angrenzenden Seminarräumen zusammenlegbar ist und ein neuer Foyer- und Eingangsbereich. Die Erweiterung kommt besonders auch Anbietern für wissenschaftliche Kongresse zu Gute, folgt sie doch dem internationalen Trend zu fachbegleitenden Messen, mittels denen die Veranstalter ihre Kongresse und Symposien sinnvoll querfinanzieren können.

Bekenntnis zur Region

Bgm. Markus Bischofer zur Erweiterung des Congress Centrums: „Diese Erweiterung wird durch die überaus positive Entwicklung des Congress-Tourismus bei uns in Alpbach nötig. Das zeigt deutlich den Erfolg dieser Einrichtung. Bei unserem Frequenz-Bringer, dem Europäischen Forum, bedanke ich mich ganz besonders.“
Die breite Akzeptanz des Projektes wird auch durch die Finanzierung deutlich: Land Tirol: 5,6 Millionen EURO, EVTZ Tirol-Südtirol-Trentino: 3 Millionen EURO, Gemeinde Alpbach und Tourismusverband: Je 1 Million EURO.
Nach dem Landesverband des Österreichischen Zivilinvalidenverbands, kurz ÖZIV, feiert nun auch der Bezirksverein Kufstein sein 50-jährige Bestehen. Es handelt sich hierbei um eine Interessensvertretung für Menschen mit Behinderungen. Insgesamt engagieren sich 330 Mitglieder im Bezirk ehrenamtlich im Verband.

BEZIRK KUFSTEIN Vor 50 Jahren wurde der Bezirksverein Kufstein des Österreichischen Zivil-Invalidenverbandes gegründet. Eine Interessenvertretung, die sich unermüdlich für Menschen mit Behinderung einsetzt und die Schwächsten in unserer Gesellschaft unterstützt. Mit viel Herz, Mut und Durchsetzungskraft wurde von den Funktionären eine Organisation aufgebaut, um die Interessen der Menschen mit Beeinträchtigung  gegenüber Behörden in allen sozialen und wirtschaftlichen Belangen wirkungsvoll zu vertreten.
Große Hilfestellung  

Der Verband bemüht sich um Unterstützung, wie Hilfestellung bei Behördengängen, Beratung und Information über Pflegegeld, Behindertenpass, barrierefreies Bauen und Wohnen. Viel Überzeugungsarbeit war notwendig, um ein gesellschaftliches Umdenken zu mehr Verständnis für die speziellen Anliegen und Rechte von Menschen mit Behinderung zu erreichen. Der ÖZIV hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer der größten Behindertenorganisationen in Österreich entwickelt. Die Mitglieder des Vereinsvorstandes sind auch weiterhin bemüht, sich für die Belange der Menschen mit Behinderung einzusetzen, um ihnen ein wertgeschätztes und eigenständiges Leben zu gewährleisten. „Viele von den Mitgliedern kommen aus unserer Region“, sagt Friedl Hacker, der seit vielen Jahren im ÖZIV  Landesverband Tirol als Vizepräsident ehrenamtlich tätig ist. Insgesamt zählt der Bezirksverband  330 Mitglieder.

Rückblick

Am 22. Juni 1963 fand sich eine kleine Gruppe der 45 Mitglieder, welche dem Landesverband Tirol angehörten, zur Gründungsversammlung und Schaffung einer Bezirksgruppe ein. Als erster Obmann wurde Wilhelm Mayr gewählt, ihm folgten Karl Ralser, Gerhard Langer und Obfrau Lisi Himberger, die sich 27 Jahre lang ehrenamtlich engagierte. Seit November 2008 ist Erika Holzner als Obfrau tätig.
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