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Blaulicht-Tag in der Neuen Mittelschule Kundl

Dienstag, 27 Juni 2017
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 KUNDL (klausm) Nicht nur im Osten Österreichs, wie beispielsweise in der Marktgemeinde Grafenwörth/NÖ, mit knapp über 3000 Einwohnern, stehen die Feuerwehren vor mehr oder weniger großen, manchmal sogar vor bedenklichen Nachwuchsproblemen, auch die Tiroler Feuerwehren überlegen sich laufend, wie man junge Menschen in die Freiwillige Feuerwehr bringen kann. Eine der dieser Aktivitäten sind die „Blaulichttage“ in unseren Schulen.

Am Dienstag den 27. Juni organisierte die Feuerwehr Kundl in Zusammenarbeit mit der Neuen Mittelschule so einen Blaulichttag. Einerseits, weil man junge Menschen sowieso nicht früh genug über die Wichtigkeit unsere Blaulichteinrichtungen wie Feuerwehr, Rettung und Polizei informieren kann/muss und andererseits, weil man natürlich hofft über derartige Aktionen das eine oder andere neue Mitglied zu erreichen, zu gewinnen.

Ausgerichtet wurde dieser Vormittag für die beiden ersten und die beiden zweiten Klassen mit Schuldirektor Georg Unterrainer, welcher derartige Aktionen natürlich uneingeschränkt begrüßt. Hauptverantwortlicher für die 10-köpfige Abordnung der Kundler Feuerwehr war Jugendbeauftragter Roland Haaser, nach dem Nachwuchs bei unserer Feuerwehr gefragt, meinte er, dass die FF-Kundl „…im Durchschnitt immer so um die 10 Nachwuchsfeuerwehrler hat…“

Aufgebaut waren fünf verschiedene Stationen: 1) Technische Hilfeleistung, 2) Körper- und Atemschutz, 3) Wasserversorgung, 4) Sonderfahrzeug der Betriebsfeuerwehr Sandoz, 5) Steiger der Stadtfeuerwehr Wörgl. Verständlicherweise war für die Schulkinder das Highlight des Blaulichttages der etwa 700.000,- EURO- Steiger der Wörgler Stadtfeuerwehr, vorgeführt vom Kommandanten Armin Ungericht persönlich. Aus sicherheitsrechtlichen Gründen durfte Ungericht den Steiger allerdings nur etwa 15 bis maximal 20 Meter hoch ausfahren - für Nichtschwindelfreie sowieso viel zu hoch.

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Nikolaus besucht Feuerwehr Kundl OHNE Krampus

Montag, 05 Dezember 2016
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KUNDL (ff-kundl) Nur brave Kinder und Erwachsene trafen sich zur gemütlichen Adventfeier bei der FF Kundl. Denn der Nikolaus kam heuer nur in Begleitung eines Engels und ließ den Krampus daheim. „Speziell kleinere Kinder haben oft große Angst vor Fellteufel, Perchten & Co, deshalb haben wir uns für unsere traditionelle Nikolausfeier etwas Neues einfallen lassen“, so Martin Mayer von der FF Kundl.

Bereits am 4. Dezember lud man Familie und Freunde der Feuerwehr zu einem gemütlichen Adventhoagascht im Freien ein, Strohballen und Lagerfeuer sorgten für eine nette Atmosphäre, für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt und die Kinder durften sich mit Süßigkeiten, Nüssen und Mandarinen bedienen.

Dieser Termin kommt vor allem auch jenen Familien entgegen, deren Väter beim „Perchteln“ mitmachen. So haben auch sie die Möglichkeit einmal dabei zu sein, wenn ihre Kinder erwartungsvoll vor dem Heiligen Nikolaus stehen.

Der Nikolaus spendierte nach wohlwollenden Worten jedem Kind einen leckeren Lebkuchen. Ein besonderer Dank gilt Reinhard Mussmann mit seinen Schülern von der Musikschule Kundl, die mit ihren weihnachtlichen Weisen der Veranstaltung den passenden Rahmen gaben.

Die Nikolausfeier der FF Kundl war ein großer Erfolg und die Kinder freuen sich schon wieder auf das nächste Jahr, wenn sie dem Nikolaus wieder, ganz ohne Angst vor dem Krampus, die Hand schütteln dürfen.

Erwin und Markus Baumann, engagierte Mitglieder der Feuerwehr Kundl, organisieren jedes Jahr zu Weihnachten im Gerätehaus eine Friedenslichtaktion. Der Erlös daraus wird meist wenige Tage danach auf unbürokratische Weise für ganz unterschiedliche Hilfsprojekte verwendet. In’s Leben gerufen hat diese wunderbare Idee der Feuerwehrmann Erwin Baumann vor ungefähr 20 Jahren.

Kundl - Mittlerweile setzt sein Sohn Markus diese Friedenslichtaktion erfolgreich fort. Zur heurigen Friedenslichtausgabe am Heiligen Abend kamen etwa 500 Menschen in’s Kundler Feuerwehrhaus, holten sich das begehrte Friedenslicht und spendeten dafür 1.500,- EURO, welche am Freitag den 08. Jänner dem Sozialsprengel Kundl-Breitenbach übergeben wurden.


Zur Übernahme kamen für den Sprengel Obmann Mag. Bernhard Sigl und GF Mag. Sabine Eder-Unterrainer. Beide bedankten sich herzlich im Namen ihrer Klienten bei Erwin und Markus Baumann sowie dem Kommandanten Christof Huber für den Spendenscheck. Der Sozialsprengel wird im kommenden Frühjahr ein Elektroauto ankaufen, welches speziell beim täglichen „Essen auf Rädern“ eingesetzt wird und somit ist der Spendenscheck ein willkommener Beitrag zur Finanzierung dieser Anschaffung. (klausm)
KUNDL (klausm) 33° Außentemperatur, Atemschutzbekleidung, Sauerstoffmaske, Sauerstoffflasche, Handschuhe, Bergen, Retten und das ganze wettbewerbsmäßig gegen die Zeit auf engstem Raum, dafür braucht’s auf jeden Fall eine sehr gute  körperliche Kondition. Die Sommerfeste der Feuerwehr Kundl haben meistens nicht nur reinen Unterhaltungscharakter, heuer beispielsweise luden die Kundler am Samstag den 04. Juli zu einem Atemschutz-Leistungsvergleich und erst der Abend und darauf folgende Sonntag dienten der Unterhaltung und Kameradschaftspflege. Die „Söwa-Gschnitzt’n“ am Samstag, am Sonntag, in langjähriger Tradition, die Bundesmusikkapelle Kundl, frisch gekühlte Getränke, spitzenmäßiges Gastroangebot, kalorienarme Kuchen, Herz und Magen, was willst Du bei diesen Temperaturen eigentlich mehr.

Beim Atemschutzbewerb in Kundl traten 16 Dreier-Teams an und zwar aus Angerberg, Breitenbach, Ellmau, Kiefersfelden, Kramsach, Mitterland, Sandoz. Neben Bgm Anton Hoflacher nahmen Alt-Kdt ABI Erich Krail und seitens des Bezirkes Hans-Peter Wohlschlager an der Siegerehrung teil. Moderiert hat die Preisverteilung der neue Kundler Feuerwehrkommandant Cristof Huber.

Der Sieg ging an die Mannschaft „Sandoz 2“ mit Andreas Haberl, Andreas Perthaler und Alexander Dankl. Sie gewannen in einer Zeit von 6:24 Minuten und Null Fehlern. Auf den zweiten Platz kam das Team „Kramsach 2“ mit Uwe Bayer, Thomas Innerbichler und David Tegtmeier, ihre Zeit 6:27 Minuten und ebenfalls Null Fehlerpunkte. Platz drei schließlich ging an das Team „Kramsach 1“ mit Hannes Ellmaier, Max Rauter und Martin Braunegger, in einer Zeit von 8:42 Minuten und Null Fehlerpunkten.

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KUNDL (klausm) Licht ins Dunkel, Nachbar in Not, wie sie auch alle heißen mögen, die großangelegten Hilfsaktionen werden mit hohem Verwaltungsaufwand und unübersehbarer Medienpräsenz durchgeführt. Daneben gibt es die vielen kleinen, effizienten Hilfsaktionen, wie beispielsweise das „Friedenslicht“ unserer heimischen Feuerwehren zur Weihnachtszeit. Spendeneinnahmen aus dieser Aktion kommen zu 100%, unbürokratisch, ohne riesigen Verwaltungsaufwand direkt Menschen zugute, die’s brauchen können.

Damit diese begrüßenswerten Friedenslichtaktionen auch gut und sinnvoll funktionieren, braucht’s Freiwillige, wie im konkreten Fall Markus und Erwin Baumann von der Freiwilligen Feuerwehr Kundl. 1.350,- EURO wurden von Friedenslichtempfängern aus Kundl und Breitenbach gespendet und dieser Betrag kam dieses Mal einer jungen Kundler Frau zugute, welche sich im vergangenen Jahr mehreren schweren Operationen unterziehen musste. Dazu kann man nur kommentarlos „Vergellt’s Gott“ sagen.

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Jahreshauptversammlung der FF-Kundl

Samstag, 08 März 2014
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KUNDL (klausm) Am Freitag den 07. März lud das Kommando der FF-Kundl zur heurigen, zur 125sten,  Jahreshauptversammlung in den Gemeindesaal. Für die Bezirksfeuerwehr war BV Andreas Oblasser anwesend, weiters Kdt Manfred Holzer Sandoz Betriebsfeuerwehr, PI-Kundl Kdt Georg Silberberger, als Vertreter des Roten Kreuzes kamen Dr. Kurt Höfler und Mag. Michael Czaska, für die Marktgemeinde Kundl Bgm Anton Hoflacher und Vize-Bgm Anton Hoflacher sowie Gemeindevorstand Werner Haaser.

Kommandant Erich Krail lieferte einen umfassenden Jahresbericht. So musste die FF-Kundl zu 25 Brand- und 24 technischen Einsätzen, 16 Mal gab es zu Fehl- bzw. Täuschungsalarm, 4 Mal ging es um Nachbarschaftshilfen bei anderen Wehren, von Gewässerverunreinigungen, über Einsätze in der Firma Pfeifer, Autounfällen, Ölspuren beseitigen, Hochwasserhilfe, Bergungen, Stromleitungseinsätzen, Bränden, Tankstellenbrand, war eigentlich wieder alles dabei was so im Laufe eines Jahres eben anfällt.

Die große Jubiläumsfeier „125 Jahre FF-Kundl“ am Samstag den 24. Mai vor Augen, verzichtete die FF-Kundl dieses Mal auf Auszeichnungen und Beförderungen. Dieser Punkt wurde ausgespart und wird im Rahmen der Jubiläumsfeier im Mai durchgeführt. Einzig dem jungen Sebastian Haaser wurde der Feuerwehrpass überreicht, Sebastian ist somit Mitglied der Jugendfeuerwehr Kundl.

Österreich sagte DANKE: BV Andreas Oblasser überreichte im Namen von Bundesminister Rudolf Hundstorfer dem Kundler Feuerwehrkommando, sowie deren Chef Bgm Anton Hoflacher, eine Auszeichnung für besonderes freiwilliges Engagement im Rahmen der Hochwasserhilfe 2013.

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© Rofankurier