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BRIXLEGG (klausm) Die Marktmusikkapelle Brixlegg - Jahrgang 1832 - lud am Samstag den 07. April zu ihrem Jahreskonzert in den Turnsaal der Neuen Mittelschule (NMS) und eröffnete damit ihre kommende Blasmusiksaison. Dynamisch und schmissig - wie halt Blasmusik sein soll, so stieg die Marktmusik mit ihren rund 50 Mitgliedern vor vollem Haus in den Konzertabend ein.

Dirigentenstab-Übergabe

Dirigiert - zumindest den ersten Marsch, den „Florentiner Marsch“ nämlich - hat Christian Schneider. Danach übergab der erfolgreiche Kapellmeister nach 14 Jahren seinen Dirigentenstab an den neuen Kapellmeister, an Mario Rendl. Schneider bleibt der Musikkapelle weiterhin als vielseitiger, fleißiger Musikant und obendrein als Kapellmeisterstellvertreter erhalten, will sich ansonsten aber neu orientieren.

Für sein erstes Jahreskonzert als Kapellmeister, wählte Mario Rendl folgendes Musikprogramm: Salemonia (Kurt Gäble), Tico Tico (Abreu, Arr. Hans Eibl) – Solist Klarinettist Stefan Rendl, Ein Reisetagebuch (Manfred Sternberger), La Storia (Jacob De Haan), Fehrbelliner Reitermarsch (Richard Henrion), Brinpolkja (Karel Hulak), Man in Motion (David Foster), Erinnerungen an Zirkus Renz (Gustav Peter) – Solist Schlagzeuger David Hechenblaikner.

Ehrengäste

Obmann Bernhard Rendl begrüßte beim Jahreskonzert unter anderem Pfarrer Mag. Roland Frühauf, als politische Vertreter der Marktgemeinde Brixlegg Bgm. Ing. Rudolf Puecher, Vize-Bgm Norbert Leitgeb, Kulturausschuss-Obfrau GR Karin Rupprechter, anwesende Gemeinderäte, für den Musikbund Rattenberg Bezirksstabführer-Stellvertreter Siegfried Ingruber, Ehrenkapellmeister Johann Auer, Ehrenkapellmeister Dr. Ludwig Ascher, Kramsachs Alt-Bgm Egon Ausserhofer, Obmann vom Förderverein der Landesmusikschule Kramsach Johann Mittner, Dir Renate Reisigl (VS Brixlegg), Dir Elisabeth Bachler (NMS Brixlegg), Dir Christian Stix, (PTS Brixlegg), Ehrenmitglieder sowie Ehrenringträger aus Brixlegg, Chronistin Elisabeth Sternat und natürlich geschätzte Abordnungen benachbarter Musikkapellen. Mit Gabi Rendl schließlich trat eine sowieso bestens vorbereitete Moderatorin vor das Konzertpublikum und führte elegant durch den Konzertabend.

Ehrungen

Verdienstmedaille in GOLD für 40 Jahre Mitgliedschaft
Günther Rendl, Martin Unterrader

Verdienstmedaille in GOLD für 50 Jahre Mitgliedschaft
Alois Margreiter

Verdienstmedaille in GOLD für 65 Jahre Mitgliedschaft
Siegfried Rendl

Verdienstzeichen in GOLD für hervorragende Ausschusstätigkeiten
Bernhard Rendl

Leistungsabzeichen BRONZE
Leoni Bangheri, Simon Moser

Leistungsabzeichen SILBER
Selina Puecher, David Hechenblaikner

Leistungsabzeichen GOLD
Claudia Perchtold, Stefan Rendl


FOTOS:



BRIXLEGG (klausm) Mit GOLD aus dem Wertungsspiel vom Vorjahr im Gepäck, begeisterte die erstklassig vorbereitete Marktmusikkapelle Brixlegg mit Kapellmeister Christian Schneider das Konzertpublikum beim heurigen Jahreskonzert am Samstag den 28. März im voll besetzten Turnsaal der Neuen Mittelschule. Neben den vielen Blasmusikfans, Vereinsvertretern und Abordnungen benachbarter Musikkapellen, konnte Obmann Ing. Rudolf Puecher jun. geschätzte Ehrengäste wie etwa Pfarrer Josef Wörter, Bgm Ing. Rudolf Puecher, Vize-Bgm Johann Mittner, die Gemeinderäte Karin Rupprechter und Norbert Leitgeb, zudem Ehrenringträgerin Elisabeth Sternat willkommen heißen. Moderator des Abends war Wolfgang Marksteiner (ehemals Bezirkskapellmeister, Kapellmeister der BMK Brandenberg), welcher natürlich auf Grund seines Fachwissens viele Informationen für die Konzertbesucher parat hatte.

Wuchtig, knallhart und überraschend startete ein Trommlerquartett den Abend. Mit Deutschlands Hit Nr. 1 Atemlos sowie dem Beatles-Klassikers He Jude eröffnete das Jugendorchester den Konzertabend. Programmtechnisch begeisterten die Brixlegger Musikanten, die Großen, sowieso wieder mit musikalischen Gustostücker’l, so etwa mit Musik von Morricone und Udo Jürgens über deren Hitqualität man ohnedies kein Wort verlieren muss. Zum ersten Mal in der großen Musikkapelle dabei waren Klarinettistin Selina Puecher und Schlagzeuger Alexandro Jud. Beide wurden der Öffentlichkeit präsentiert und mit großem Applaus begrüßt. Ob nun Henry King bei seiner Komposition „Die beiden kleinen Finken“ an Hildegard Pair und Claudia Perchtold gedacht hatte, wer weiß…, auf jeden Fall begeisterten die beiden Flötistinnen mit ihrem virtuosen spitzenmäßigen Solo Jeden im Saal. Musikalische Pferdefreunde wiederum, so wie ich, fanden vermutlich an Suppè’s Leichter Kavallerie großen Gefallen. Am Ende meine ich, ein wunderbarer Konzertabend, gut daß ich dabei war.

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