TIROL (cm) Mitsubishi ist weltweit der erste Hersteller, der im Segment der SUVs und Geländewagen den Schritt von Hybrid zu Plug-In-Hybrid macht: Den Outlander PHEV mit zugegeben scharfer Optik kann man ab sofort ganz einfach zu Hause an der 220er-Steckdose aufladen!
Mit vollen Akkus schafft der hauptsächlich elektrisch betriebene Allradler bis zu 50 km rein elektrisch. Realistisch sind etwa 40 km. Danach übernimmt der Benzin-Motor, wobei hier immer noch die Vorteile der Hybrid-Technik Sprit sparen. Auch wenn der Outlander keine Steckdose erreicht, ist ein Verbrauch von etwa 6,5 bis 7 Liter zu schaffen. Für einen Großraum-SUV mit permanentem Allrad recht passabel...

Satte Basisversion!
Nach kurzer Eingewöhnung kann man sich im Elektro-Outlander auch mit dem Ganghebel – oder besser „Knubbel“ anfreunden. Dieser hat mehrere Einstellungen für die Motor-Bremswirkung. Ein Eco-Modus optimiert den Energie-Verbrauch.
Sogar in der Basis-Version kommt der Outlander mit Keyless Enter/Start-Funktion, Leder-Lenkrad, Handy-Sprachsteuerung, Rückfahr-Kamera (mit Bildschirm in der Mittelkonsole), Tempomat, Multifunktions-(Leder)Lenkrad und den als „Schaltwippen“ bekannten Hebeln links und rechts vom Lenkrad, die hier jedoch den Grad der Motor-Bremswirkung bestimmen.
Spezielle Features wie elektrisch öffnender Kofferraum, Abstands-Radar, Touchscreen-Navi, Spur-Assistent oder W-LAN gibt es nur in den besseren Versionen. Der Spurassistent lässt sich auch deaktivieren (Mitsubishi sei Dank!).
Technik
Der Outlander ist ein Automatik-Fahrzeug mit permanentem Allrad-Antrieb 4x4.
Drei Aggregate arbeiten im Outlander: Vorne und hinten sitzt je ein Elektromotor mit 82 PS – in Summe also E-Power von 164 PS. Ein 2-Liter-Benziner mit 121 PS dient im Motorraum als Generator oder übernimmt hauptverantwortlich den Vortrieb, wenn die Akkus ganz leer sind.
Es gibt drei Fahr-Varianten:
1.) Rein elektrisch. Und zwar bis zu einer Geschwindigkeit von etwa 120 km/h.
2.) Generator-Betrieb: Werden die Akkus schwach oder wird mehr Strom benötigt, schaltet der Benziner zu und produziert Strom. 3.) Kombinierter Betrieb: Die E-Motoren nutzen die Rest-Energie aus den Akkus, der Benzin-Motor treibt nun direkt das Fahrzeug über die Vorderachse an. Bei maximaler Leistung fährt der Outlander dann mit bis zu 204 PS!
In der Bodenplatte ist ein Litium-Ionen-Akku mit 12 kWh verbaut. Er besteht aus 82 Einzel-Akkus, die auch separat getauscht werden können. Die Ladezeit beträgt 5 Stunden an der 220er-Dose oder 30 Minuten/80% (!) am Super-Charger. Der Mitsubishi kann sich bis zu 300 Volt Gleichstrom bei 125 Ampere reinziehen. Das ist beinahe Tesla-Niveau. Für Heizung und Ladung gibt es Apps.

Innen
In der Version INSTYLE (Vollausstattung) bietet der 5-Sitzer eine elektrische Zusatzheizung und ein Navi mit VGA-Display, Touchscreen und zwei SD-Slots sowie USB-Anschluss in der Mittelkonsole. Die Heckklappe öffnet automatisch.
Daten:
Preis: Basis-Version (Intense): 39.900,- EURO; Vollausstattung (Instyle): 47.400,- EURO.
Sicherheit: 5 Sterne-Crashtest.
Garantie: 3 Jahre/100.000 km auf alles, 5 Jahre auf Akku und E-Komponenten, 12 Jahre gegen Durchrosten.
Gewicht inkl. Akku: 1.810 kg.
Länge: 4,65 m, Breite: 1,8 m.
Bodenfreiheit: 19 cm.
Anhänger-Last: 1.500 kg.
Leistung: 164 PS elektrisch (vorne und hinten) + Benziner.
Plus-Minus:
PLUS:
Cooler SUV, gediegene Ausstattung, gutes Raumangebot, ideal für Familien. Jede Menge Technik zum fairen Preis, Bundes-Förderung von 2.000,- EURO möglich. Jede Menge „Pimp-my-Ride“ Zubehör ab Werk. Verbrauch für (fast) 2-Tonnen sehr gut (auch ohne E-Ladung)!
MINUS:
Keine Lendenwirbelsäulen-Stütze. Ladekabel werden beim Abschließen nicht verriegelt. Akku könnte größer sein. Keine KFZ-Steuer-Befreiung. Letzte Änderung am Freitag, 03 Oktober 2014 07:41